Bodyattack Release 106

Ende letzter Woche habe ich endlich die neue Bodyattack Release 106 bekommen und sie mir voller Vorfreude angesehen. Und … – im ersten Moment war ich wirklich sehr enttäuscht, vor allem von der ersten Hälfte. Ja, ich war beinahe deprimiert… 🙁 

Bevor ich diesen Beitrag schreiben konnte, musste ich sie mir daher ein zweites Mal anschauen und habe glücklicherweise festgestellt, dass sie mir auf den zweiten Blick viel besser gefällt. Wie ich letzte Woche hier erzählt habe, ist mir Musik sehr wichtig, sie ist eine meiner großen Leidenschaften. Bei Bodyattack ist der „Soundtrack“ daher für mich beinahe wichtiger als die Choreo selber – diese steht und fällt mit der Musik. Wie kann eine Choreo abwechslungsreich sein, wenn die Musik es nicht ist?
Nun erschienen mir beim ersten Anhören die ersten Tracks der Bodyattack 106 im Vergleich zu den Vorgängern monoton, in erster Linie in musikalischer Hinsicht, aber letzten Endes auch in der Choreo. Andererseits darf man natürlich nicht vergessen, dass es immer etwas anderes ist, ob man sich eine Choreo nur anschaut und die Musik nur anhört oder ob man dazu trainiert. Und nachdem ich mir über das Wochenende auch den „Soundtrack“ noch mehrfach angehört habe, bin ich definitiv beruhigt. 🙂

Aber werfen wir nun einen Blick auf die einzelnen Tracks. 

Track 1 und 2 gefallen mir bei jedem Anhören und Ansehen besser. Was mir von Anfang an positiv aufgefallen ist, ist die neue Kombi für das Aufwärmen der Beine und Schultern, die mit den üblichen Warm-up Moves zu einem harmonischen ersten Track zusammengefügt wurde. Der Übergang zu Track 2 ist nicht ganz so cool wie bei der aktuellen Release, aber dafür gibt es Abwechslung durch neue bzw. länger nicht mehr dagewesene Bewegungen. Und der Song wird, wie gesagt, mit wiederholtem Anhören immer besser, am Ende werden wir vielleicht doch alle wieder mitsingen. 😀

Im ersten Aerobic-Track gibt es eine neue Sprungkombi, die ich gut finde, da sie vielen Teilnehmern vielleicht dabei helfen wird, zu verstehen und zu verinnerlichen, dass man beim Jumping Jack leicht nach vorne springen sollte (dazu bald mehr in den Technik-Tutorials). Eine neue Drehbewegung wird vielleicht anfangs den Track etwas ins Stocken bringen, aber das kann man ja schließlich trainieren. 😛 Dem Song mangelt es an einer echten Klimax, was in einem Aerobic-Track immer besonders schade ist – schließlich sollte die Energie hier ja steigen. Also das ist definitiv nicht mein Lieblingslied in dieser Choreo. Aber ich bevorzuge ja eh die Power-Tracks.

Apropos Power-Track – Track 4 hat es wirklich in sich: Der Track mit seinen drei massiven Blöcken besteht praktisch nur aus zwei Moves. Ich bin einerseits ein großer Fan von beiden, bin aber besorgt, wie reizvoll das auf Dauer für die Teilnehmer wird, die nicht springen möchten oder gerne mal verschiedene Varianten mixen – da hat man hier kaum Möglichkeiten. 🙁 Andererseits ist der Adrenalinkick vorprogrammiert – allein beim Zugucken ging mein Puls hoch auf 120! Und wie geil werden wir uns fühlen, wenn wir das durchgezogen haben?! Obwohl der Song extrem eintönig ist, hat er Power und ich glaube, das wird definitiv dabei helfen, bis zum Schluss durchzuhalten.

Track 5, unser Krafttrack. Nach Track 4 erscheint mir die Kombi für den Unterkörper sehr herausfordernd – aber so erreichen wir unsere Ziele, werden stärker – das ist eben Bodyattack. Es folgen sehr viele Pulse-Liegestütze… Da heißt es definitiv: Zähne zusammenbeißen.

Der Running-Track ist schön, das Lied ist weder monoton noch nervig und wir trainieren Stabilität und Beweglichkeit – das finde ich prima. 

Auch das Tempo-Training in Track 7 ist echt klasse – fünf Blöcke und, so scheint es mir, ganz viel Spaß. Es gibt mehrere (für mich) neue Kombinationen von Moves, auf die ich sehr gespannt bin. Und es sieht anstrengend aus. 🙂 Ein grooviger Song, der perfekt zur Choreo passt (oder umgekehrt) und dessen Titel hier Programm ist: MOVE! 

Im Intervall-Track – Track 8 – gibt es eine neue Arm-Kombi, die zu Beginn den einen oder anderen vielleicht etwas durcheinanderbringen wird. 😀 Aber hey – ein Lied mit einer klaren Steigerung, das Spaß macht! Party und Sport – alles gut.  

Schließlich der zweite Power-Track – wow! Nein was sage ich: FIBEEER! Gott sei Dank! Mal abgesehen davon, dass das Lied ein Cover eines Songs ist, den ich sehr liebe (zwar nicht so gut wie das Original, aber wann kommt das schon mal vor?)… – mega Choreo, vier Blöcke mit vielen Auswahlmöglichkeiten (was in Track 4 eindeutig fehlt, wird hier nachgeholt), diverse Moves und all das endet im unvermeidbaren Sprint. Ein echt starker Power-Track!! Aber es wird hart. Sehr hart. Bereitet euch schon mal mental darauf vor. 😛

Und dann haben wir natürlich noch Track 10 für unseren Core. Beschreibung in einem Wort? “Schmerzvoll”. Aber definitiv cool. Übrigens auch ein cooler Song. Und wir tun mal etwas für die schrägen Bauchmuskeln und somit für unsere Taille, was gerade die Mädels lieben werden. Viele werden hier nochmal die letzten Kraftreserven aktivieren müssen, wenn es dann in den Hollow Body geht… 

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich unglaublich gespannt bin, wie es sein wird, diese Release “live” zu trainieren. Am Ende ist eh alles FIBEEEEER! 

2+
Interessiert dich unser Blog?
Dann abonniere doch über die Seitenleiste (in der mobilen Version über das + Zeichen) unsere Blog-Updates. Wenn du außerdem die Möglichkeit haben möchtest, unsere Beiträge zu kommentieren, registriere dich einfach hier.

Kommentar hinterlassen