Bodyattack Release 107

Drei Monate sind im Flug vergangen, die neuen Releases sind seit zwei Wochen da und ich habe euch dazu noch nicht berichtet! Es ist also dringend Zeit, das nachzuholen. 

Meine Vorgehensweise, ich erwähnte es ja schon, ist immer dieselbe: Zuerst höre ich mir nur die Musik an, bevor ich mir das Video anschaue. Dieses “ich höre nur die Musik an” ist entscheidend für meinen ersten Eindruck und dafür, wie zeitnah ich mir danach das Video ansehe und die Choreo lerne – je cooler ich die Musik finde, desto weniger kann ich es abwarten. Zu meinem Bedauern begeisterte die Release 107 mich nicht auf Anhieb, wie es zum Beispiel letztes Jahr die 100, 101 oder 102 taten. Vor allem Track 1 und 2 sind dabei in ihrer Funktion als Einstieg absolut entscheidend. 

In der neuen Release ist Track 1 musikalisch gesehen leider eher eintönig – der zweite Grund (neben der stressigen Vorweihnachtszeit), warum ihr mein Review erst jetzt bekommt. Beim Ansehen des Videos stellte ich allerdings fest, dass die Choreo des Warm-ups sehr cool ist, was das Problem der eintönigen Musik etwas ausgleichen könnte. Der Track ist vollkommen anders strukturiert als sonst – statt der üblichen zwei bis drei Trainingsblöcke haben wir nur einen Hauptblock und ein kleineres Intro. Und wir tun gleich zu Beginn viel für unsere Beweglichkeit – erstmals in dieser Form, seit ich Attack mache. 

Der Übergang zu Track 2 ist fließend und sehr cool, hier haben wir auch einen Song, der wirklich Spaß macht. Die Choreo ist anspruchsvoll für die Beine, wir starten mit ganz vielen Squats, da bleibt kein Bein kalt. Rechnet damit, dass euer Puls gleich etwas höher kommt und achtet unbedingt auf die Stabilität in euren Knien. 

Der erste Aerobic-Track kommt mit den üblichen Moves und neuen Kombination daher und wird ganz bestimmt ganz viel Spaß machen. 😀 Weniger Jumping Jacks als in der aktuellen Choreo, dafür aber gleich mit der anspruchsvolleren Über-Kopf-Armvariante – der Puls wird definitiv steigen. 

Unser Plyo-Track 4 – uiuiuiui da bin ich etwas unentschlossen. Vom Zuschauen her sehe ich bei einem Move eine erhöhte Verletzungsgefahr und bei einem anderen die Gefahr, dass dort unsauber gearbeitet und er somit ineffektiv wird, aber vielleicht irre ich mich. Diesen Track muss ich definitiv ein- oder zweimal selber testen, bevor ich ihn mit meinen Teilnehmern machen kann. Wie setzt er sich zusammen? Fünf Blöcke, ganz viele Lunges – die Beine werden brennen! – und ganz viele Burpees. HIIT vom Feinsten, keine Frage – mit wenigen, kurzen Erholungsphasen. 

Dafür ist der Krafttrack wirklich super, sehr coole Choreo und statt der kleinen Pulse-Liegestütze aus der aktuellen Release gibt es viele Single-Push-ups. Anspruchsvoll, aber sehr geil. Auch die Beine und das Gleichgewicht kommen nicht zu kurz. 

Im Running-Track geht es wieder um Stabilität, was ich immer gut finde. Gleichzeitig wird aber mehr gesprungen als in der aktuellen Choreo. Ich persönlich bevorzuge es, wenn hier der Puls ruhiger werden kann und die Teilnehmer sich kurz auslockern können, aber ich denke, es wird nicht übertrieben, wir hatten schon anstrengendere Running-Tracks.   

Weiter geht es mit dem Agility-Training in vier Blöcken für Schnelligkeit, Wendigkeit und Kraft: Vom Ansehen her eher etwas eintönig und langatmig, aber vielleicht ist das nicht mehr der Fall, wenn man es “macht”.  Klasse finde ich allerdings die Überraschung am Ende, wenn es im letzten Block in eine Partner-Challenge geht.  

In Track 8, dem Intervall-Training, haben wir dafür aber ein schönes Lied und eine schöne Choreo (mit den üblichen Moves) für gute Laune und wunderbare Glücksgefühle. 🙂 

Der zweite Power-Track hat es wieder in sich… Musik: Naja, noch ein Song aus den 90ern, der damals schon nicht zu meinen Lieblingsliedern gehörte, aber im Nachhinein durchaus Kultstatus hat. 😛 Allerdings gehört dieses Cover definitiv nicht zu den besten, die man so zu hören bekommt. Choreo: Noch ein Move, den ich vorher mindestens einmal “fühlen” muss, bevor ich sagen kann, ob ich ihn gut finde oder nicht. Zwei Hauptblöcke und ein kurzer dritter Block, natürlich mit dem unverzichtbaren, furiosen Sprint am Schluss. 

In dieser Release beginnt das anschließende Core-Training direkt im Hover – genau gesagt Hover und Side Hover, insgesamt über den Track gesehen immerhin 3 Minuten lang. Dazu kommen viele C-Crunches, die schrägen und geraden Bauchmuskeln kommen also auch diesmal definitiv nicht zu kurz. 

Wie schon bei der letzten Release kann ich ein abschließendes Urteil erst abgeben, wenn ich sie mindestens einmal geFIBERT und somit “gefühlt” habe. Ich persönlich denke, dass wir schon bessere hatten, jedoch auch schon schlechtere, und dass sich diese Release somit im Mittelfeld bewegt. 

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