Bodyattack Release 108

Es ist mal wieder an der Zeit: Letzten Freitag habe ich die neuen Releases bekommen und da ich unterwegs war, konnte ich sie mir während der Reisezeit gleich ansehen. 

Allgemein auffällig fand ich, dass bei allen drei Programmen einige Moves, sogar ganze Kombinationen aus den vorherigen Choreos in den neuen Releases wieder auftauchen. Grundsätzlich ist jede Choreografie eine Weiterentwicklung aus der vorherigen, es gibt also immer einen roten Faden, der sich durch die Releases zieht und sie miteinander verknüpft. Diesmal ist es mir allerdings stärker aufgefallen, so sehr, dass es wohl auch die Teilnehmer bemerken werden… Das finde ich persönlich etwas schade. 

Aber nun zur Bodyattack Release 108. 😀

Der Start in die neue Choreo ist dem der letzten sehr ähnlich. Die Struktur des Songs ist diesmal aber wieder “traditionell”, es gibt zwei identische Blöcke. Etwas andere Arm-Kombis, damit die Schultern auch wirklich warm werden und ein toller Song aus den Anfängen der 90er Jahre. 

Track 2 erscheint sehr vielfältig, häufige Übungswechsel, coole neue Moves und neue Kombis. Wer möchte, kann in diesem “Mixed Impact”-Track den Puls schon ordentlich hochtreiben. Zum “Nur-so-anhören” trifft dieser Song nicht so sehr meinen Geschmack, doch ist er ein toller Soundtrack für drei puschende Blöcke – ganz bestimmt werden hier alle warm. 🙂

Auch im ersten Aerobic-Track gibt es neue Armbewegungen, ansonsten hält er sich an die “üblichen” Moves und wird sicher Spaß machen. Ich persönlich fand den Song im ersten Anlauf recht monoton. (Oder lag das doch an dem Brummen des Fliegers in meinen Ohren? 😛 )

Es folgt wie immer die erste Kardio-Spitze, plyometrisches Training. Der Track besteht aus einem Intro gefolgt von drei Blöcken. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass es etwas weniger anstrengend wird als in der aktuellen Choreo, aber was sagte mein Co-Trainer vorhin doch dazu? “Viel härter geht  auch nicht.” Damit hat er Recht. Doch vielleicht liege ich da auch falsch, letztendlich werde ich es erst wissen, wenn ich den Track das erste Mal ausführe. Aus der letzten Choreo übernehmen wir jedenfalls die Lunges in Kombination mit der den Puls irre hoch treibenden Reach-Armbewegung. 

Im Krafttrack gibt es mal wieder einen mir komplett neuen Move, bei dem es um viel Kraft in den Beinen, aber auch um Stabilität und Balance geht. Ich stelle mir das besonders direkt im Anschluss an den Power-Track sehr herausfordernd vor und bin schon recht gespannt. Aus meiner Sicht sehr positiv: Es gibt wie schon in der aktuellen Choreo wieder viele Single-Push-ups, die viele Teilnehmer ganz oder teilweise auf den Zehen machen können. Der Song jedenfalls groovt ordentlich und insgesamt kann man wieder über 100 Push-ups schaffen! 

Um Stabilität und Balance geht es auch im Running-Track, zu einem epischen Song aus den 80ern (auch, wenn die meisten wohl eher das Cover von Whitney Houston aus dem Jahr 1990 kennen). Und natürlich laufen wir wieder, lockern Arme und Beine und schnaufen einmal durch – sonst wäre es kein Running-Track, oder? 😛

In Track 7 werden wie immer Agility und Speed trainiert. Let’s Play – ganz, ganz viele Ladder Run bringen unsere Waden zum Brennen. In drei Blöcken trainieren wir teilweise gemeinsam, teilweise abwechselnd. 

Der zweite Aerobic-Track enttäuscht mich sehr! Beide Aerobic-Tracks, aber insbesondere Track 8 lebt von stimmungsgeladener Musik. Dieser langweilige Song hat jedoch keinen Zug, er ist für meinen Geschmack emotionslos – diesmal gibt es definitiv keinen Gänsehaut-Effekt. 🙁 

Auch beim zweiten Power-Track habe ich ein Problem mit der Musik – ein eigentlich großartiger Song, der aber meiner Meinung nach nicht wirklich zu Bodyattack passt und durch den Remix deutlich verschlechtert wurde. Toll finde ich hingegen, dass man hier in den drei Blöcken wieder viele Optionen und Varianten hat, für die man sich entscheiden oder die man mixen kann – gerade am Ende der Class ist es wichtig, dass es alle Teilnehmer, unabhängig vom individuellen Fitnesslevel, bis zum Schluss durchziehen können. 

Es folgt ein wieder sehr harter, aber absolut effektiver Core-Track, vier Blöcke und dreieinhalb Minuten funktionelles Training für einen starken Rumpf, damit wir Attack länger und besser machen können. 😀 

Ich freue mich auf April und bin gespannt, wie sich die neue Release dann FIBEEEERN wird. 

1+
Interessiert dich unser Blog?
Dann abonniere doch über die Seitenleiste (in der mobilen Version über das + Zeichen) unsere Blog-Updates. Wenn du außerdem die Möglichkeit haben möchtest, unsere Beiträge zu kommentieren, registriere dich einfach hier.

Kommentar hinterlassen