Der Bluetooth-Geist

Neulich bei Attack musste ich gleich zu Beginn feststellen, dass ich offenbar scheintot war. Ich fühlte mich zwar quicklebendig, meine Arme und Beine bewegten sich, meine CX-Stunde hatte ich auch bereits erfolgreich hinter mich gebracht, doch die Anzeige meiner Polar-Pulsuhr “Herzfrequenz=0” wollte mir etwas anderes sagen.

Egal – weitermachen.
Ärgerlich war das ja eh nur im Hinblick auf das Tracken des Kurses. Ich gestehe, ich bin ein Statistik-Freak und halte mein digitales Sporttagebuch nunmal gerne up-to-date, beispielsweise um meine Fortschritte aufzuzeichnen und mir die Statistiken der jeweiligen Aktivität anzuschauen.  

Wie auch immer… Als ich nach meiner Attack-Stunde die Uhr wie immer mit der App synchronisierte, stellte ich fest, dass der Puls in Track 2 oder 3 doch wieder “angesprungen” war (Gott sei Dank, doch nicht reif für die Kiste :D), im letzten Track dann aber erneut auf Null gegangen war.

Naaaaa ja. Vielleicht neue Batterien?

Die Erleuchtung kam mir im Gespräch mit einem meiner Teilnehmer, der auf seiner Pulsuhr exakt zu denselben Zeitpunkten Herzfrequenz-Aussetzer registriert hatte:

Der Bluetooth-Geist muss es gewesen sein!

Ist also Harald Blauzahn unter uns gekommen und hat sich einen Spaß daraus gemacht, unsere Übertragungen zu stören? In den Geschichtsbüchern steht aber doch, dass er Getrenntes vereinen wollte und nicht umgekehrt….

Tstststs. Also wirklich Harald, das ist gar nicht FIBEEER…

P.S. Aber jetzt, wo ich noch einmal darüber nachdenke, hat dieser Spuk einen sehr positiven Aspekt:

Endlich kann ich euch mal zeigen, was im Verlauf einer Attack-Stunde mit eurer Herzfrequenz passiert!

Sehr schön sichtbar sind die Peaks in Track 4, 7 und 9 und natürlich insgesamt die hohe Intensität des ganzen Trainings. Echt ziemlich cool, oder?

Wer will, kann Hardcore haben. Wer kein Hardcore will, bekommt in jedem Fall ein super geniales funktionelles Ganzkörpertraining.

Danke, Harald, dass du uns das so schön vor Augen geführt hast. 🙂

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